Eine Nacht, sieben Orte, unzählige Erlebnisse: Waldkircher Museumsnacht am 26. September
Disco im Gewölbekeller, Geschichte hinter schwedischen Gardinen, eine Gruft im Taschenlampenlicht und Kindheitserinnerungen aus dem Elztal: Bei der Waldkircher Museumsnacht am Samstag, 26. September, wird die Stadt von 18 bis 24 Uhr zur Bühne für Geschichte, Kultur und besondere Erlebnisse. Unter dem Motto „Besondere Orte, besondere Erlebnisse“ laden sieben Veranstaltungsorte dazu ein, Waldkirch einmal ganz anders zu entdecken. Für alle unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Ob Musik, Schauspiel, Führungen, Ausstellungen oder Mitmachangebote – bei der Museumsnacht ist für Klein und Groß etwas dabei. Organisiert wird die Veranstaltung vom Elztalmuseum.
Musik von den 90ern bis zum Orchestrion
Ob Tanzen, Staunen, Zuhören oder selbst Mitmachen: Bei 14 Programmpunkten können sich die Gäste ihr persönliches Museumsnacht-Programm zusammenstellen. Im Elztalmuseum wird der Gewölbekeller zur Tanzfläche: Bei der Disco in dem historischen Keller darf gefeiert werden. Musikalisch geht es auch bei Weber Unika in concert zu, bei der das Orchestrion von Orgelbauer Stefan Fleck gespielt wird. Die Bewirtung während des Konzerts übernehmen der Förderverein des Elztalmuseums und das ehrenamtliche Museumscafé-Team.
Drei Ausstellungen
Persönlich wird es bei den Führungen durch die Sonderausstellung „Kindheit im Elztal“: Fünf Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die auch in der Ausstellung zu sehen sind, erzählen von ihren Kindheitserlebnissen. Unter ihnen ist auch Oberbürgermeister Michael Schmieder. Weitere Ausstellungen sind im Georg-Scholz-Kunstforum und auf dem KSW-Gelände zu sehen. Im Fokus der Ausstellung „eSpiele“ im Georg-Scholz-Forum stehen Licht, Bewegung und Klang. Dazu gibt es eine Video-Audioinstallation an der Fassade des Bürgerhauses. Auf dem KSW-Gelände wartet eine Ausstellung zur Geschichte der ehemaligen Kollnauer Baumwollspinnerei und Weberei auf die Besucherinnen und Besucher.
Alte Gefängnismauern und ein Polizeidiener
Geschichte lässt sich an diesem Abend aber noch auf ganz andere Weise erleben: Polizeidiener Xaver nimmt die Gäste bei einer Schauspielführung mit auf eine Reise durch die Waldkircher Geschichte. In der historischen Edelsteinschleiferei schlüpfen die Darstellerinnen und Darsteller der gewandeten Stadtführungen in die Rolle von Edelsteinschleifern. Wie lebt es sich in einem ehemaligen Gefängnis? Diese Frage beantwortet eine Führung durch das frühere Waldkircher Gefängnis, das heute ein Wohngebäude ist. Für die Führung ist eine vorherige Anmeldung im Elztalmuseum notwendig.
Mit der Taschenlampe in die Gruft
Weitere Programmpunkte führen in die Orgelwerkstatt von Achim Schneider, durch die Dauerausstellung Talgeschichten im Elztalmuseum oder in die Gruft der St. Margarethenkirche. Im Elztalmuseum warten zudem verschiedene Mitmachstationen rund um die Sonderausstellung „Kindheit im Elztal“. Außerdem gibt es dort ein Erzählcafé, das Café Wunderfitz, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Ein Ticket, sieben Orte
Die Museumsnacht findet an sieben Orten in Waldkirch statt. Damit alle Besucherinnen und Besucher bequem von einem Veranstaltungsort zum nächsten kommen, pendeln während der gesamten Museumsnacht vier Shuttlebusse. Gefahren werden sie vom ehrenamtlichen Bürgerbusteam. Die Busse verbinden den Museumsplatz mit dem Georg-Scholz-Kunstforum, der Historischen Edelsteinschleiferei und dem KSW-Gelände. Die Busse fahren im Halbstundentakt.
Tickets
Tickets kosten im Vorverkauf 10 € (ermäßigt 8 €). An der Abendkasse kosten die Tickets 12 € (ermäßigt 10 €). Für alle unter 18 Jahren ist der Eintrittspreis frei. Der Vorverkauf startet ab Donnerstag, 3. September, im Elztalmuseum. Die Eintrittsstempel werden gegen Vorlage des Tickets am Veranstaltungstag ab 17.30 Uhr beim Elztalmuseum und den jeweiligen Standorten vergeben. Das vollständige Programm sowie die genauen Abfahrtszeiten der Shuttlebusse gibt es online: zur Museumsnacht.

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