Die erlesenen Musikautomaten werden im festlichen Glanz des bürgerlichen Salons präsentiert. Mit dem 1905 erstmals vorgestellten Welte-Mignon, einem Reproduktionsklavier in der Tradition der pneumatischen Orchestrien, welches das auf „Künstlerrollen“ aufgezeichnete individuelle Spiel eines Klaviervirtuosen in allen Feinheiten und Schattierungen wiedergeben kann, werden Konzerte im Barocksaal gegeben , die den Vortrag bedeutender Pianisten und Komponisten wie Claude Debussy oder Richard Strauß noch einmal erlebbar werden lassen.
So endet der Rundgang, der bei den klanggewaltigen Orgeln im Erdgeschoss beginnt, mit den eher leisen Tönen und den Wunderwerken einer Feinmechanik, die schließlich, auf den industriellen Bedarf zugeschnitten, bei den computergesteuerten Präzisionsautomaten des 21. Jahrhunderts ihr vorläufiges Ende finden.