Ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt sind die nostalgischen Klänge unserer mechanischen Musikinstrumente, Jahrmarkts- und Moritatenorgeln, die im letzten Jahrhundert in Waldkirch gebaut und in die ganze Welt geliefert wurden. Bei unseren Führungen werden die Instrumente unserer berühmten Orgelsammlung gespielt und informative Hintergründe erzählt. Unser ausgebildetes Führungspersonal wird Ihren Gästen eine vergnügliche, musikalische Stunde bereiten.
Auf Wunsch können wir Ihnen in unserem kleinen Museumscafé Kaffee und Kuchen oder Butterbrezeln servieren.
Sonderführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach rechtzeitiger Anmeldung möglich.
Führung in D, F und E für Erwachsene € 6,00
für Gruppen ab 25 Personen € 130,-
Ausgehend von der Bauernstube wird das Leben vergangener Zeiten im Schwarzwald veranschaulicht. Hart war das Leben der Schwarzwälder früher, steil und karg die Wiesen und dunkel die Wälder. Die Notwendigkeit des Tüftelns und Bastelns als zusätzlicher Broterwerb war gegeben.
Clevere Schwarzwälder verstanden es schon immer meisterhaft, technische Erfindungen für ihre Bedürfnisse und mit ihren Möglichkeiten abzuwandeln und weiter zu entwickeln. Die Kuckucksuhr steht am Beginn einer Schwarzwälder Erfolgsgeschichte, die uns bis zu den Musikautomaten der Schwarzwälder Instrumentenbauer führt.
Der Waldkircher Familie Bruder gelang es, ihre Musikautomaten in dieser Zeit weit über Europa hinaus zu verkaufen und "Made in Waldkirch" zu einem Gütezeichen zu machen.
Diese Führung erzählt von kunstvoll-lebendigen Automaten, die die Träume der Menschen seit der Antike bewegen. Vor allem in den Bürgersalons des 19. Jahrhunderts waren die Musik- und Figurenautomaten ein faszinierendes Tischgespräch. Im Elztalmuseum sind in einem eleganten Bürgerzimmer technische Wunderwerke dieser Zeit, wie die Chinesische Nachtigall zu sehen und zu hören.
Der Chinesischen Nachtigall und dem Kaiser von China, der den Traum hatte von einem kunstvoll gearbeiteten und ohne Unterlass singenden Nachtigall-Automaten, hat Hans Christian Andersen in seinem gleichnamigen Märchen ein Denkmal gesetzt.
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